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Das enorm große Gelände des Tempelhofer Flughafen spiegelt Flachheit und Horizontalität wieder. Genutzt wird der unbebaute Raum von den Bewohnern Berlins, als rückzugsort des Großstadtlebens. Der Freiraum des Terrains wird essenziell für Freizeitaktivtäten genutzt und geschätzt. Der Entwurf der Mediathek, sollte die Flachheit nicht brechen sondern topographisch aufgreifen. Dies Geschieht, in dem das Gebäude teilweise im Gelände versenkt ist und eine maximale höhe von 10 Meter beträgt. Der flache und abstrakte Baukörper des Gebäudes steht auf der ehemaligen Infarstrukturfläche der Landebahnen. Die Herleitung der Form, erklärt sich durch, das Aufgreifen von Sicht- und Bestandsachsen des Geländes, sowie das Schneiden und Falten der Grundfläche. Dadurch entsteht ein landschaftlicher Baukörper, der sich der Flachheit anpasst.


Um den Menschen ihren Freiraum nicht völlig zu nehmen, besitzt das Gebäude eine öffentliche begehbare Dachlandschaft, die als Aussichtspunkt fungieren soll.
Die Mediathek ist im Prinzip in zwei Teile aufgeteilt. Sie besitzt einen öffentlichen Abschnitt und einen „intimeren“ Biblotheksbereich. Zum öffentlichen Bereich gehören Dachgarten, Lesefoyer mit aktuellen Zeitschriften und Magazinen, ein Café mit einem Auditorium, der gleichzeitig als Erschließung für die Geschossigkeit dient. Ebenfalls kann das Auditorium als Sitzlandschaft genutzt werden mit dem Bezug zum Tempelhof.

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fassade

 

 

 

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